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Psychische Gesundheit in Unternehmen fördern


Mittwoch, 18. Juli 2012

Psychische Gesundheit in Unternehmen fördern


Gestresster Mann am ArbeitsplatzDeutsche ArbeitnehmerInnen leiden immer häufiger an psychischen Erkrankungen. So ist allein die Zahl der betrieblichen Fehltage aufgrund von Burnout seit 2004 um fast 1.400 Prozent gestiegen, wie die aktuelle Studie zur Arbeitsunfähigkeit der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) zeigt. Durch psychische Erkrankungen insgesamt entstehen in deutschen Unternehmen Produktionsausfälle von rund 26 Milliarden Euro pro Jahr.

Immer mehr Unternehmen beauftragen vor diesem Hintergrund externe Dienstleister, um Beschäftigte individuell bei arbeitsplatzbezogenen oder privaten Problemen zu beraten. Die BPtK hat deshalb mit Unterstützung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) eine Checkliste für Mitarbeiterberatungsprogramme (engl.: Employee Assistance Programs; EAP) herausgegeben, mit denen Unternehmen besser zwischen den Dienstleistern auswählen können.

Mit der BPtK-Checkliste sollen Unternehmen EAP-Anbieter finden, die Mitarbeiter so beraten und betreuen, dass sich aus psychischen Krisen oder Burnout-Beschwerden keine behandlungsbedürftigen oder letztlich sogar chronische Krankheiten entwickeln.



Weitere Informationen der Bundespsychotherapeutenkammer

Flyer: EAP - Employee Assistance Programs Link

Studie zur Arbeitsunfähigkeit. Psychische Erkrankungen und Burnout Link

Pressemitteilung: Betriebliche Fehltage aufrgund von Burnout gestiegen Link

Pressemitteilung: Psychische Gesundheit in Unternehmen fördern Link




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Seite erstellt am: 18.07.2012 08:21:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann