Investitionen in Präventions- und Ernährungsforschung


Dienstag, 25. Juni 2013

Aktionsplan Präventions- und Ernährungsforschung


Gemüse und ObstErfolgreiche Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung setzen Wissen über die Wirkweisen und Wechselwirkungen von Maßnahmen voraus. Um dieses sicherzustellen und auszubauen, weitet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seine Förderaktivitäten zur Präventions- und Ernährungsforschung aus.

Im Fokus des Aktionsplans stehen primärpräventive und krankheitsübergreifende Ansätze. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Zeitraum 2013 bis 2016 125 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld sollen Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zielgruppenspezifisch ausgerichtet werden können.

Der Forschung im Bereich der Prävention kommt deshalb ein wichtiger Stellenwert zu. Neben der Entwicklung neuer primärpräventiver und gesundheitsförderlicher Ansätze soll insbesondere die langfristige Wirkung bisheriger Interventionen erforscht werden. Dazu werden Evaluationsstudien durchgeführt, die neben Verhaltensveränderungen auch Verhältnisänderungen in den Blick nehmen. Einen weiteren Fokus im Rahmen der Präventionsforschung stellt die Bildung von Forschungsverbünden dar. Hier soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen, der Ressortforschung und der Wirtschaft gestärkt werden, um erforderliche Kompetenzen zu bündeln und den Transfer in die Praxis zu verbessern.

Schließlich zielt der Aktionsplan darauf ab, Kompetenzen in der Ernährungsforschung auszubauen und neue Strategien zur Verbesserung des Ernährungsverhaltens und -angebots zu entwickeln. Dazu sollen Kompetenzcluster gebildet werden, die interdisziplinär angelegt werden und auch auf internationaler Ebene die deutsche Ernährungsforschung repräsentieren.


Zum Aktionsplan Präventions- und Ernährungsforschung gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 25.06.2013 11:58:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig