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Weiterentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung


Donnerstag, 12. September 2013

Zwei neue Veröffentlichungen der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.


Bild Potenzial GesundheitNach intensivem Abstimmungsprozess mit den BVPG-Mitgliedern positioniert sich die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) mit zwei neuen Veröffentlichungen – dem „Potenzial Gesundheit“ und den „Prinzipien guter Prävention und Gesundheitsförderung“ – für die neue Legislaturperiode.

"Potenzial Gesundheit"

Die Broschüre "Potenzial Gesundheit" skizziert Strategien zur Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung und Prävention in der 18. Legislaturperiode und richtet sich damit vor allem an Entscheidungsträger in der Politik. Die Strategien beinhalten Empfehlungen, wie gesundheitliche Potenziale erhalten, gestärkt und gegebenenfalls ausgebaut werden können.

"Wir sollten das "Potenzial Gesundheit" weiter entfalten, um individuelle Lebensqualität sowie Wohlstand und gesellschaftliche Innovationskraft zu sichern", betonte Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung. "Dieses Potenzial kann allerdings nur dann Erfolg versprechend erschlossen werden, wenn der Baustein "Gesundheitsförderung und Prävention" fachlich, politisch und strukturell weiter entwickelt wird."

Dazu sind weitreichende und ressortübergreifende Strategien notwendig, die im "Potenzial Gesundheit" erläutert und mit konkreten Handlungsempfehlungen untermauert werden. Als Strategien werden empfohlen:

  1. "Gesundheitsförderung und Prävention" als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gestalten.
  2. Prioritäten zur Förderung individueller und gesellschaftlicher Gesundheit festlegen und Ziele definieren.
  3. Strukturen und Ressourcen für Gesundheitsförderung und Prävention auf der Ebene von Bund, Ländern und Kommunen ausbauen und miteinander verbinden.
  4. Die Qualität der Gesundheitsförderung und Prävention sichern, ihre Wirksamkeit fördern und sichtbar machen.

Das "Potenzial Gesundheit" steht Ihnen als PDF-Datei in Kurz- und Langversion zur Verfügung.

Zur Langfassung gelangen Sie hier.

Zur Kurzfassung gelangen Sie hier.


"Prinzipien guter Prävention und Gesundheitsförderung"

"Fragen nach der Qualitätsentwicklung gewinnen auch im Hinblick auf Prävention und Gesundheitsförderung zunehmend an Bedeutung", so Dr. Uwe Prümel-Philippsen, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG). "Dies ist zum einen den knappen Ressourcen in diesem Handlungsfeld geschuldet, zum anderen aber auch mit der Erwartung verbunden, vor allem durch qualitätsgesicherte Maßnahmen nachhaltige Veränderungen erzielen zu können."

Vor diesem Hintergrund legt die BVPG mit den "Prinzipien guter Prävention und Gesundheitsförderung" nun ein Leitkonzept zur Sicherstellung einer hohen Qualität von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung vor. Das Konzept stellt zugleich das Leitbild der BVPG dar und verdeutlicht die Wertebasis aller Mitgliedsorganisationen für eine qualitätsgesicherte Prävention und Gesundheitsförderung.

Die "Prinzipien guter Prävention und Gesundheitsförderung" sind das Ergebnis eines mehrjährigen Diskussionsprozesses innerhalb der BVPG. Bereits im Jahr 2008 hatte die Bundesvereinigung eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die relevante Themenstellungen im Zusammenhang mit Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung identifiziert hat. Auf Basis der Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe und den Ergebnissen anschließender quantitativer und qualitativer Untersuchungen sowie ergänzt um weitere "bewährte" Prinzipien aus der einschlägigen Fachliteratur erarbeitete die BVPG-Geschäftsstelle eine Vorlage, die im Rahmen der dritten BVPG-Statuskonferenz zur "Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung" im Februar 2013 diskutiert wurde. Nach der Berücksichtigung weiterer Konkretisierungsvorschläge fand der Abstimmungsprozess mit der Festschreibung der Prinzipien "Autonomie und Empowerment", "Partizipation", "Lebenswelt- und Lebensstilbezug", "Gesundheitliche Chancengleichheit", "Konzeptbasierung", "Evaluation" und "Nachhaltigkeit" schließlich in der Mitgliederversammlung 2013 einen erfolgreichen Abschluss.


Zu den "Prinzipien guter Prävention und Gesundheitsförderung" gelangen Sie hier.


Auf Wunsch senden wir Ihnen die Publikation auch gern in Printfassung zu. Wenden Sie sich dazu an Frau Vanessa Wandt unter vw@bvpraevention.de






Seite erstellt am: 12.09.2013 08:37:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig