Infobroschüre „Risiko Berufsunfähigkeit – Wenn Pflegen krank macht“


Dienstag, 6. Mai 2014

Infobroschüre zu Berufsunfähigkeit bei Pflegepersonen


Rollstuhlfahrerin mit BegleitungDie Infobroschüre „Risiko Berufsunfähigkeit – Wenn Pflegen krank macht“ gibt einen Überblick über die Situation von Pflegekräften in Deutschland. Sie hebt die Bedeutung von Prävention hervor und geht der Frage nach, wie sich Menschen in Pflegeberufen am besten vor Berufsunfähigkeit schützen können.

Menschen in Deutschland können im Schnitt ein immer höheres Alter erreichen. Doch bedeutet dies auch, dass die Zahl der Pflegebedürftigen stetig wächst. Schon jetzt herrscht in vielen Regionen Deutschlands ein Fachkräftemangel, denn der Pflegeberuf ist körperlich und geistig anstrengend. Selbst engagierte Pflegepersonen sind nicht immer in der Lage, diesen anspruchsvollen Beruf bis zum Rentenalter auszuüben. Im Gegenteil: Gerade Alten- und Krankenpfleger sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen überdurchschnittlich häufig von Berufsunfähigkeit betroffen.

Anspruchsvolle Arbeit führt häufig zu Berufsunfähigkeit

Die Gründe für Berufsunfähigkeit bei Pflegepersonal sind dabei vielfältig. Einerseits leiden viele Pfleger und Pflegerinnen durch den ständigen Kontakt mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln unter Hauterkrankungen. Solche Berufsdermatosen können im schlimmsten Fall eine weitere Arbeit im Pflegebereich unmöglich machen. Andererseits belastet das häufige Heben von Pflegebedürftigen Rücken und Gelenke. Doch auch die psychischen Belastungen des Pflegeberufs sind nicht zu unterschätzen. Neben dem ständigen Zeitdruck sind Pflegende auch häufig mit Themen wie Tod, Leid und Einsamkeit der Pflegebedürftigen konfrontiert. Diese psychische Dauerbelastung kann ebenfalls zu einer dauerhaften Berufsunfähigkeit führen.

Ratgeber für Menschen im Pflegebereich

Die neue Infobroschüre "Risiko Berufsunfähigkeit - Wenn Pflegen krank macht", herausgegeben von finanzen.de, beschäftigt sich mit Maßnahmen zum Schutz vor Berufsunfähigkeit. Dazu wurden zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Pflegebranche hinsichtlich Arbeitsschutz- und Präventionsmaßnahmen befragt. Der Ratgeber zeigt zudem Möglichkeiten auf, sich als Pflegeperson finanziell vor dem Risiko Berufsunfähigkeit zu schützen.


Die Infobroschüre steht als PDF zum kostenlosen Download bereit. Zur Broschüre gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 06.05.2014 13:50:00
Autor/-in der Seite: Henriette Neubert, finanzen.de