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Wie zufrieden sind Eltern mit ihrem Familienleben?


Dienstag, 13. Mai 2014

Die Familie als Gesundheitsressource


FamilieWie zufrieden sind Eltern mit ihrem Familienleben? Welche Ressourcen und Bedarfe haben sie? Wie nehmen sie den Gesundheitszustand ihrer Kinder wahr? Die AOK-Familienstudie 2014 ist diesen Fragen nachgegangen; dafür wurden rund 1.500 Familien vom SINUS-Institut im Auftrag der AOK befragt.

Sind Eltern gesund und mit dem Familienleben zufrieden, so wirkt sich dies auch auf die Gesundheit ihrer Kinder aus – so ein zentrales Ergebnis der AOK-Familienstudie 2014. Positiv beeinflusst wird die Gesundheitswahrnehmung der Eltern u.a. durch ein hohes Maß an selbstbestimmter Zeit – sowohl für die Familie, aber auch, um eigenen Interessen nachgehen zu können.

Belastend wirken hingegen zeitliche Engpässe. Wie die Ergebnisse zeigen, sind Väter und Mütter von Kindern, die gesundheitliche Beschwerden aufweisen, häufiger von Zeitproblemen betroffen. Vor diesem Hintergrund gewinnen flexible Arbeitszeitmodelle sowie die Verfügbarkeit verlässlicher Kinderbetreuung an Bedeutung. Diese wirken sich positiv auf die Zufriedenheit und Gesundheit der Eltern und somit auch indirekt auf die der Kinder aus.

Gefördert wird die Familiengesundheit weiterhin durch gemeinsame Unternehmungen, regelmäßige Gespräche zwischen Eltern und Kindern sowie die Einnahme gemeinsamer Mahlzeiten. Auch deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine Reglementierung des Medienumgangs eine gesundheitsförderliche Wirkung für Kinder aufweist.


Empfehlungen für den gesunden Familienalltag

Basierend auf den Ergebnissen der AOK-Familienstudie wurden schließlich vier Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Kindergesundheit abgeleitet:

  1. „Auf die eigene Gesundheit achten, Auszeiten nehmen"
    Mütter und Väter sollten ihre eigene Gesundheit im Blick behalten, denn diese beeinflusst auch die Gesundheit ihrer Kinder. Auszeiten – sowohl für sie selbst als auch für den Partner/die Partnerin – sind dafür wichtig.
  2. „Gemeinsame Zeit mit der Familie verbringen"
    Gemeinsame Unternehmungen, regelmäßige Gespräche zwischen Eltern und Kindern sowie die Einnahme gemeinsamer Mahlzeiten innerhalb der Familie sind wichtige Bausteine der Familienzeit.
  3. „Ein breites Unterstützungs-Netzwerk aufbauen"
    Der Aufbau und die Pflege eines breiten Netzwerks – bestehend aus Familienmitgliedern, Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunden sowie pädagogischen Fachkräften – bieten Entlastung und Unterstützung im Alltag.
  4. „Die gesundheitlichen Signale des Kindes ernst nehmen"
    Kinder zeigen Probleme häufig nicht direkt, sondern in Form von körperlichen und psychischen Reaktionen. Diesen sollten Eltern verstärkt Aufmerksamkeit schenken und in regelmäßigen Gesprächen auch gesundheitliche Beschwerden ansprechen.

Die AOK-Familienstudie

Die aktuelle AOK-Familienstudie 2014 knüpft an Vorgängerstudien aus den Jahren 2007 und 2010 an. Sie zielt darauf ab, Hinweise zur Erhaltung und Verbesserung der kindlichen Gesundheit durch die Familie zu gewinnen.

Die Studienergebnisse basieren auf einer repräsentativen Telefonbefragung von 1.503 Personen mit Kindern im Alter zwischen 4 und 14 Jahren. Die Datenerhebung fand im Oktober und November 2013 statt.


Zum Forschungsbericht des SINUS-Instituts „AOK-Familienstudie 2014" gelangen Sie hier.



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Seite erstellt am: 13.05.2014 09:38:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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