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Wie gesund und fit fühlen sich Mädchen und Jungen?


Dienstag, 1. Juli 2014

KiGGS-Folgebefragung: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland


Freunde im JugendalterWie gesund und fit fühlen sich Mädchen und Jungen? Antworten auf diese Frage liefert die KiGGS-Studie, die repräsentative Daten zur Gesundheit von Heranwachsenden erhebt. Unter dem Titel „Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – 2013“ liegen nun die ersten Ergebnisse der Folgebefragung (KiGGS Welle 1) vor.

Den meisten Kindern und Jugendlichen in Deutschland geht es gut oder sehr gut - so ein zentrales Ergebnis der neuen Kinder- und Jugendgesundheitsstudie KiGGS Wel­le 1. Demnach stufen 89 Prozent der 11- bis 17-Jährigen ihren allgemeinen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein; bei den unter 11-Jährigen sind es den befragten Eltern zufolge sogar 94 Prozent.

Einfluss auf die Beurteilung des Gesundheitszustands nimmt der sozioökonomische Status. Das Risiko für einen nur mittelmäßigen bis sehr schlechten allgemeinen Gesundheitszustand ist bei Jungen und Mädchen mit niedrigem sozioökonomischen Status - im Vergleich zu Kindern mit hohem sozioökonomischen Status - um das 3,4- bzw. 3,7-fache erhöht.

Regelmäßig Sport treiben 78 Prozent der Befragten zwischen 3 und 17 Jahren. Während vier Fünftel ein wöchentliches Sportpensum von mindestens zwei Stunden aufweisen, ist ein gutes Viertel der Kinder und Jugendlichen sogar fünf oder mehr Stunden sportlich aktiv. Insbesondere im Grundschulalter ist die Sportbeteiligung auf einem hohen Niveau: 66 Prozent der 7- bis 10-jährigen Jungen und Mädchen in Deutschland treiben Sport im Verein. Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem Sozialstatus sind jedoch seltener sportlich aktiv und - im Vergleich zu Mädchen und Jungen mit mittlerem bzw. hohem Sozialstatus - auch weniger häufig in Sportvereinen vertreten.

Weiterhin gibt die bundesweite Befragung Hinweise zum Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen. Demnach wenden die meisten Befragten einen beträchtlichen Teil ihres Tages für die Nutzung von Bildschirmmedien auf. 65 Prozent der Jugendlichen verwenden täglich für Fernseher, Spielkonsolen und Computer mehr als zwei, 34 Prozent mehr als vier und 15 Prozent sogar über sechs Stunden.


Die KiGGS-Studie

Im Rahmen der KiGGS-Studie findet in Deutschland eine bundesweite Langzeitstudie statt, die repräsentative Daten zur Gesundheit von Heranwachsenden liefert. Die Basiserhebung fand 2003 bis 2006 statt, von 2009 bis 2012 erfolgte nun eine erste telefonische Wiederholungsbefragung von insgesamt 17.641 Kindern und Jugendlichen und ihren Familien.

Weitere Informationen zur KiGGS-Studie erhalten Sie hier.


Zur Broschüre "Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" gelangen Sie hier.

Das Robert Koch-Institut publiziert zudem fortlaufend ausgewählte Ergebnisse der KiGGS-Folgebefragung als Faktenblätter. Zur Übersicht über die bisher erschienenen Faktenblätter gelangen Sie hier.




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Seite zuletzt geändert am: 01.07.2014 08:14:00, ursprünglich angelegt am: 24.06.2014 08:14:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig
Quelle: RKI (2014): „Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – 2013“






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