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An Berliner Charité startete eines der insgesamt 18 Studienzentren


Dienstag, 7. Oktober 2014

Untersuchung von 10.000 Berlinern im Rahmen der Nationalen Kohorte


BlutabnahmeAnfang Juli 2014 fiel der Startschuss für die Nationale Kohorte – eine bevölkerungsbezogene prospektive Kohortenstudie mit 200.000 Probandinnen und Probanden. An der Berliner Charité startete Ende September eines der insgesamt 18 Studienzentren.

Insgesamt soll das Studienzentrum Berlin-Mitte 10.000 Berlinerinnen und Berliner zwischen 20 und 69 Jahren medizinisch untersuchen und nach ihren Lebensumständen befragen. Im Rahmen der medizinischen Untersuchung werden u.a. Größe, Gewicht, körperliche Aktivität, Blutdruck, Lungenfunktion sowie Blutwerte gemessen; das gesamte Untersuchungsprogramm kann bis zu sechs Stunden in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus erhebt das Berliner Studienzentrum das Vorliegen eines Migrationshintergrunds und analysiert, ob und wie dieser die Gesundheit beeinflusst.

Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Ziel der Nationalen Kohorte ist es, über die Ursachen von Volkskrankheiten aufzuklären, Risikofaktoren zu identifizieren und Wege einer wirksamen Vorbeugung aufzuzeigen. Dazu werden über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren rund 200.000 Männer und Frauen untersucht.

Die Notwendigkeit einer solchen Kohortenstudie - für die ein Gesamtbudget von 210 Millionen Euro veranschlagt wird - resultiert aus der bisher in Deutschland als unzureichend eingeschätzten Studienlage. Kleinere Kohortenstudien wurden bislang unabhängig voneinander geplant und weisen folglich unterschiedliche Studienelemente auf, was eine zusammenführende Datenanalyse erschwert. Darüber hinaus beläuft sich der Altersdurchschnitt in den meisten bisherigen deutschen Studien auf ein Durchschnittsalter von über 50 Jahren - bisherige Daten können somit nicht genutzt werden, um Krankheitsentwicklungen in jüngeren Jahren zu untersuchen.


Weitere Informationen zur "Nationalen Kohorte" finden Sie hier.




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Seite erstellt am: 07.10.2014 15:42:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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