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Auswirkungen des Mauerfalls auf die Gesundheit in Ost und West


Dienstag, 28. Oktober 2014

25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Wie steht es um die Gesundheit in Ost- und Westdeutschland?


Stadtpanorama BerlinWelche Auswirkung hat der Fall der Mauer auf die Gesundheit der deutschen Bevölkerung? Die aktuelle Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts greift diese Frage auf und zeigt 25 Jahre nach dem Mauerfall, wie sehr sich Ost- und Westdeutschland noch heute unterscheiden.

Gesundheitsbezogene Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland stehen im Fokus der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Robert Koch-Instituts anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls. Seitdem gibt es Bestrebungen, die Lebensbedingungen in den neuen Bundesländern an die der alten anzupassen. Inwiefern dies auch für die gesundheitliche Lage gelungen ist, hinterfragt die aktuelle Veröffentlichung.

„Seit 1990 haben sich die Lebenserwartung und Sterblichkeit in den neuen und alten Bundesländern angeglichen" – so eine Kernaussage der aktuellen Publikation. Während die mittlere Lebenserwartung zu Beginn der 1990er Jahre in den alten Bundesländern bei Frauen um 2,3 und bei Männern um 3,2 Jahre höher lag als in den neuen Bundesländern, haben sich diese Unterschiede verringert – bis Ende 2009 betrugen diese bei Frauen 0,2 und bei Männern 1,4 Jahre.

Positive Entwicklungen sind ebenfalls in Bezug auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verzeichnen: Diese sind seit 1990 in den neuen Bundesländern um 59 Prozent zurückgegangen. Lag die kardiovaskuläre Sterblichkeit Anfang 1990 bei Frauen und Männern aus den neuen Bundesländern etwa 1,5-mal höher als bei denen aus den alten Bundesländern, so sind für das Jahr 2012 nur noch vergleichsweise geringe Ost-West-Unterschiede festzustellen.


Die Broschüre „25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Regionale Unterschiede in der Gesundheit" können Sie kostenfrei auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts herunterladen. Zum PDF-Dokument gelangen Sie hier.



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Seite erstellt am: 28.10.2014 14:22:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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