| Direkt zum Inhalt springen |

Logo und Funktionslinks:

Slogan der BVPG: Gemeinsam Gesundheit foerdern

Volltextsuche:


Horizontale Navigation:


Brotkruemelnavigation:


Vertikale Navigation:


Inhalte:

Gesundheitliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen


Mittwoch, 17. Dezember 2014

„Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland“


Männer beim HandballMit der aktuellen Publikation greift die Gesundheitsberichterstattung des Bundes gesundheitliche Unterschiede sowohl zwischen Männern und Frauen als auch innerhalb der Gruppe der Männer auf. Dazu werden ausgewählte Themen aus den Bereichen Gesundheitsstatus, Gesundheitsverhalten, Arbeitswelt, Lebensformen/Familie und Prävention beleuchtet.

Mit dem Ziel der Sensibilisierung für „Männergesundheit" in Politik, Wissenschaft und Praxis beleuchtet die Publikation ausgewählte Themen aus den Bereichen Gesundheitsstatus, Gesundheitsverhalten, Arbeitswelt, Lebensformen/Familie und Prävention.

Sie greift Ergebnisse der gesundheitswissenschaftlichen Forschung auf und zeigt, dass sich Frauen und Männer hinsichtlich ihres Gesundheitsbewusstseins und -befindens, ihres Gesundheitsverhaltens, ihres Krankheitsspektrums sowie auch ihrer Krankheitsbewältigung unterscheiden.

Aspekte der männerspezifischen Prävention und Gesundheitsförderung werden anhand der Teilnahme an Programmen der gesetzlichen Krankenkassen beleuchtet: So waren nach Angaben des Präventionsberichts 2013 insgesamt 19,9 Prozent der Teilnehmenden an gesundheitsbezogenen Kursen Männer. Besonders niedrig fällt der Männeranteil in den Kursen zu Stressbewältigung (16,0 Prozent) und Ernährung (19,6 Prozent) aus, etwas höher liegt er im Bereich Suchtmittelkonsum (44,0 Prozent).

Insbesondere Männer der unteren Bildungsgruppe nehmen Präventionsmaßnahmen weniger häufig wahr als Männer mit hoher Bildung. Darüber hinaus belegen Daten mit dem Fokus auf Männer im erwerbstätigen Alter, dass Maßnahmen von Prävention und Gesundheitsförderung eher von älteren Männern in Anspruch genommen werden.

Eine Analyse der Angebotsstruktur präventiver Maßnahmen für Männer und die Inanspruchnahme präventiver Leistungen durch Männer zeigt, dass die Mehrheit der Angebote nicht geschlechtersensibel ausgerichtet ist. Dabei stellt ein zielgruppengerechtes Vorgehen bei der Ausgestaltung solcher Maßnahmen ein wesentliches Qualitätsmerkmal dar.

Den Autorinnen und Autoren zufolge liegen die wesentlichen Herausforderungen für eine männerspezifische Ausgestaltung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention demnach „in der konsequenten Berücksichtigung von Geschlecht bzw. Geschlechtergerechtigkeit als ein zentrales Qualitätskriterium, in der kontinuierlichen Überprüfung der wissenschaftlichen Evidenz und Wirksamkeit der Angebote, in der Einbeziehung einzelner Gruppen in die Maßnahmengestaltung und in der Berücksichtigung männerspezifischer Präferenzen und Bedürfnisse bei der Ansprache und Organisation" (S. 219).


Die gesamte Publikation kann kostenlos bestellt oder als PDF-Datei abgerufen werden; auch einzelne Kapitel sind als PDF-Dokumente verfügbar. Link...




Dieser Beitrag gefällt 51 Person(en)


Seite erstellt am: 17.12.2014 14:07:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig
Quelle: RKI 2014, Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland






Termine und Ankuendigungen: