| Direkt zum Inhalt springen |

Logo und Funktionslinks:

Slogan der BVPG: Gemeinsam Gesundheit foerdern

Volltextsuche:


Horizontale Navigation:


Brotkruemelnavigation:

Startseite : Prävention allgemein : Beiträge - 2015 : Innovative Suchtprävention


Vertikale Navigation:


Inhalte:

Konzepte zum Thema „Innovative Suchtprävention vor Ort“


Montag, 28. September 2015

Wie sieht innovative Suchtprävention vor Ort aus? Kommunaler Bundeswettbewerb startet


Zigarette wird angezündetAm 22. September 2015 fiel der Startschuss für den siebten Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“. Bundesweit sind Städte und Gemeinden aufgerufen, bis zum 15. Januar 2016 Maßnahmen und Konzepte zum Thema „Innovative Suchtprävention vor Ort“ einzureichen.

Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes.

Dieses Jahr werden Maßnahmen aus dem gesamten Spektrum suchtpräventiver Arbeit gesucht. Die Beiträge können sich sowohl auf spezifische Suchtstoffe wie Alkohol, Tabak oder Cannabis konzentrieren als auch suchtstoff- und altersübergreifend angelegt sein. Ebenso können auch Maßnahmen für nicht stoffgebundene Süchte wie zum Beispiel pathologisches Glücksspiel eingereicht werden.

Die Gewinner-Beiträge werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert. Der GKV-Spitzenverband lobt im Rahmen dieses Wettbewerbes zusätzlich einen Sonderpreis aus, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Mit ihm will der GKV-Spitzenverband innovative Angebote der Kommunen zur Suchtprävention prämieren, die in Kooperation mit Krankenkassen vor Ort umgesetzt werden.

Der Bundeswettbewerb hat zum Ziel, hervorragende kommunale Aktivitäten in der Suchtprävention herauszustellen und die Konzepte bundesweit bekannt zu machen, damit sie von anderen Städten, Gemeinden oder Kreisen nachgeahmt werden können.

Eingeladen sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter (zum Beispiel Wohlfahrtsverbände, Betriebe oder private Initiativen) können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Innovativ können Maßnahmen und Projekte sein, die

  • bisher noch nicht angesprochene Zielgruppen erreichen,
  • Zielgruppen in besonderen Lebenslagen (zum Beispiel von Armut betroffene Familien) miteinbeziehen,
  • neue Zugangswege zur Zielgruppe nutzen,
  • neue Wege zur Beteiligungsförderung beschreiten,
  • geschlechter- und kultursensible Ansätze umfassen,
  • bislang noch nicht einbezogene Süchte/Suchtstoffe in den Blick nehmen,
  • "Soziale Medien" (Facebook, Twitter und weitere) nutzen oder
  • mit neuen oder bislang noch wenig eingebundenen Kooperationspartnern und Multiplikatoren zusammenarbeiten.

Anmeldeunterlagen stehen unter www.kommunale-suchtpraevention.de zur Verfügung. Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt.

 

Quelle:

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 22.09.2015. Link... 

 

 


Dieser Beitrag gefällt 29 Person(en)


Seite erstellt am: 28.09.2015 08:52:00
Autor/-in der Seite: BZgA 2015






Termine und Ankuendigungen: