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Startseite : Gesunde Kinder und Jugendliche : Beiträge - 2011 : Gesundheitsförderung in Quartiers-Kitas


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Gesundheitsförderung in Quartiers-Kitas


Montag, 4. Juli 2011

Kitas in benachteiligten Stadtteilen können einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention leisten


Armut, Migration sowie geringes Bildungsniveau und lange Arbeitslosigkeit der Eltern – dies sind zentrale Risikofaktoren für eine gesunde seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern. Wie Kindertagesstätten (Kitas) in sozialen Brennpunkten gegen diese Benachteiligungen angehen können, zeigt ein Projekt zur Förderung der seelischen Widerstandskraft von Kindern.

Der Psychologieprofessor Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff schildert in der Fachzeitschrift prävention (Ausgabe 2/2011), wie es mit einem umfassenden Settingansatz gelingen kann, das Selbstwertgefühl von Kindergartenkindern in sozialen Brennpunkten zu stärken und ihre Misserfolgserwartung abzubauen.

Zum Gelingen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projektes "Prävention zur Verhinderung von Exklusion" trugen mehrere Faktoren bei:

  • Die Qualifikation der pädagogischen Fachkräfte der beteiligten Kindertagesstätten spielte eine zentrale Rolle.
  • Die Eltern wurden umfassend über die Projektinhalte und -hintergründe informiert. Zudem hatten Sie die Möglichkeit, sich in Elternsprechstunden und Elternkursen Rat zu holen und auszutauschen. Von besonderer Bedeutung war in diesem Zusammenhang die Berücksichtigung geringer Deutschkenntnisse und geringer Selbstwertgefühle der Eltern.
  • In den Kita-Alltag wurden resilienzfördernde Elemente (Resilienz = seelische Widerstandskraft) integriert.

Der Vergleich der Projekt-Kitas mit anderen Einrichtungen ohne einen resilienzfördernden Ansatz zeigte deutliche die positiven Wirkungen der Intervention: Die Kinder im Projekt wurden selbstbewusster und mutiger. Die Eltern erlebten sich selbst im Umgang mit ihren Kindern gelassener. Die pädagogischen Fachkräfte konnten die Stärken und Potentiale der Eltern und Kinder besser erkennen und fühlten sich in ihrer Arbeit sicherer.  


Quelle:

Fröhlich-Gildhoff, Klaus (2011): "Förderung der seelischen Gesundheit in Kitas in Quartieren mit besonderen Problemlagen"; in: prävention; Ausgabe 02/2011; S. 59-64.



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Seite erstellt am: 04.07.2011 15:33:00
Autor/-in der Seite: Felix Lüken
Quelle: siehe Text






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