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Wie können Menschen an den Sport herangeführt werden?


Mittwoch, 26. März 2014

Bewegungsförderung: Den „inneren Schweinehund“ überwinden


Familie beim JoggenViele Menschen möchten sich mehr bewegen, können ihren „inneren Schweinehund“ jedoch nicht überwinden. Wie diese an den Sport herangeführt werden können, zeigt Prof. Dr. med. Herbert Löllgen, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), im Interview auf.

Regelmäßige Bewegung ist für Prof. Dr. Löllgen, Arzt für Innere Medizin, Kardiologie, und Sportmedizin, wichtig und sollte in den Alltag integriert sein. Schon einfache Aktivitäten wie Treppen steigen, zu Fuß einkaufen oder Gartenarbeit stellen dem Experten zufolge wichtige Bewegungseinheiten dar, die Gesundheit und Wohlbefinden unterstützen.

In Bezug auf körperliche Aktivität befürwortet der Experte die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese umfassen

  • drei bis vier Mal pro Woche 30 bis 50 Minuten moderate körperliche Aktivität (insgesamt 150 min /Woche) oder
  • 75 Minuten pro Woche intensive körperliche Aktivität verteilt auf ca. drei Einheiten.

Damit Bewegung und Gesundheit Hand in Hand gehen, empfiehlt der Experte zudem die Berücksichtigung der von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. zusammengestellten "10 Goldenen Regeln für gesundes Sporttreiben". Diese geben u.a. Empfehlungen zum Ausmaß körperlicher Aktivität sowie zum richtigen Ernährungs- und Trinkverhalten.

Um Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren, schreibt Prof. Löllgen weiterhin der Hausärztin/dem Hausarzt eine wichtige Funktion zu. Denn 70 Prozent aller Menschen wenden sich für eine Beratung zu mehr körperlicher Aktivität an diese/n. Dem "Rezept für Bewegung" kommt vor diesem Hintergrund eine Schlüsselrolle zu. Dieses empfiehlt dem Patienten die Teilnahme an qualitätsgesicherten bewegungsfördernden Trainings- oder Übungsgruppen entsprechend der vom Arzt festgestellten Indikation. Ärztinnen und Ärzte müssen dem Experten zufolge jedoch verstärkt über den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten des Rezeptes informiert werden. Darüber hinaus sei es wichtig, dass auch Vereine selbstständig auf Arztpraxen zugehen und diese über ihre Angebote informieren.


Weiterführende Informationen:
  • Zum Beitrag "Das Rezept für Bewegung Einsatzmöglichkeiten für Arzt und Patient" gelangen Sie hier.
  • Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. Link...
  • Bewegung und Sport: Anfangen ja, aber wie? Link...

 


Quelle: Interview mit Prof. Dr. Löllgen




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Seite erstellt am: 26.03.2014 13:53:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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