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Demografischer Wandel in der Arbeit


Dienstag, 15. April 2014

BAuA-Factsheet: Schwere Arbeit belastet Ältere stärker


NäherinUnter dem Titel "Demografischer Wandel in der Arbeit – körperlich schwere Arbeit belastet Ältere stärker" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nun ein Factsheet veröffentlicht. Es zeigt Belastungen für Ältere auf und weist auf Maßnahmen zur alternsgerechten Arbeitsgestaltung hin.

Die Alterung der Bevölkerung hat Folgen für die Arbeitswelt. Der Anteil Älterer in Beschäftigung ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Umso wichtiger ist es, die Arbeit so zu gestalten, dass alle Beschäftigten, auch die bereits heute Älteren, ihre Tätigkeit bis zum Rentenalter ausführen können. Schwere körperliche Arbeit wie Heben und Tragen oder häufiges Stehen kann krank machen, wenn es dauerhaft zu Fehlbelastungen kommt. Gleiches gilt für Zwangshaltungen wie Arbeiten über Kopf oder in kniender, gebückter oder liegender Stellung.

Das Faktenblatt der BAuA beleuchtet diese Anforderungen körperlicher Arbeit bei zwei Gruppen von Beschäftigten: Betrachtet werden sowohl Beschäftigte ohne Berufsausbildung als auch gelernte Facharbeiter beziehungsweise Fachangestellte. Angelernte müssen häufiger schwer Heben und Tragen oder im Stehen arbeiten als Beschäftigte mit einer Berufsausbildung. Bei den Zwangshaltungen gibt es nur geringe Unterschiede. Zwar sehen sich die über 55-Jährigen in beiden Gruppen etwas seltener schwerer körperlicher Arbeit ausgesetzt; grundsätzlich spielt das Lebensalter jedoch keine Rolle bei der Zuweisung des Arbeitsplatzes. Deutliche Unterschiede ergeben sich bei der empfundenen Belastung durch die Tätigkeit: Sie steigt in beiden Gruppen mit dem Alter an.

Körperliche Fehlbelastungen können auf Dauer zu Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems führen. Deshalb ist es wichtig, die Arbeit ergonomisch und alternsgerecht zu gestalten. Das gilt insbesondere für körperlich beanspruchende Arbeit, die überwiegend von angelernten Arbeiterinnen und Arbeitern ausgeführt wird. Grundlagen für passgenaue Konzepte zur Prävention schafft eine Gefährdungsbeurteilung, die alle voraussehbaren Arbeitsabläufe berücksichtigt. Das Faktenblatt gibt hierfür Hinweise auf Handlungshilfen und weiterführende Informationen.


Das Factsheet "Demografischer Wandel in der Arbeit - körperlich schwere Arbeit belastet Ältere stärker" steht als PDF auf der Internetseite der BAuA unter www.baua.de/arbeitsbedingungenim Bereich BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012.


Zum Factsheet gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 15.04.2014 08:38:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig
Quelle: Pressemitteilung 18/14 der BAuA






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