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Gesetzentwurf fordert Verbot von Außen- und Kinowerbung


Freitag, 27. April 2018

Grüne wollen Tabakwerbung einschränken


Voller AschenbecherDie Grünen-Fraktion im Bundestag will die Tabakwerbung einschränken. In einem Gesetzentwurf fordert sie ein Verbot der Außenwerbung und Kinowerbung für Tabakerzeugnisse, elektronische Zigaretten und Nachfüllbehälter. Zudem soll die kostenlose Abgabe von Tabakerzeugnissen untersagt werden.

Deutschland sei das einzige Land in der EU, in dem großflächige Außenwerbung auf Plakaten oder Tabakwerbung im Kino noch immer erlaubt seien, heißt es in dem Gesetzentwurf (19/1878). Mit der Tabakwerbung verstoße Deutschland gegen internationale Abkommen wie das WHO-Rahmenabkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs, das auch von der EU ratifiziert worden sei.

Mit dem Gesetz sollen "vermeidbare Risiken für die menschliche Gesundheit insbesondere bei Kindern und Jugendlichen reduziert werden". Die Initiative diene dazu, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu verbessern.

Werbung für Tabakprodukte im Kino und auf Plakaten sowie die kostenlose Abgabe von Tabakprodukten erschwerten eine wirksame Suchtprävention. Vor allem auf Kinder und Jugendliche habe die Werbung einen starken Einfluss. Je häufiger Jugendliche mit Tabakwerbung in Kontakt kämen, desto wahrscheinlicher sei es, dass sie anfingen zu rauchen.


Der Gesetzentwurf kann hier heruntergeladen werden: Link...




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Seite erstellt am: 27.04.2018 10:54:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann
Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 275






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