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Bewegung und Ernährung

Übergewicht bei Kindern: Viele bisherige Präventionsprojekte weisen Defizite auf


Gesunde Ernährung, gesundes KindDie Bilanz von Gesundheitsförderungsmaßnahmen zur Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen fällt sehr uneinheitlich aus. Neben positiven Befunden gelungener Prävention werden viele Defizite und Mängel hervorgehoben und darüber hinaus auch Aspekte aufgezeigt, die zukünftig stärker berücksichtigt werden sollten – so beispielsweise strukturelle Rahmenbedingungen wie etwa die Erhältlichkeit von Lebensmitteln.


Interventionen zur Förderung körperlicher Aktivität: Wie lange hält der Effekt?


Älteres Paar - lange fit durch BewegungsförderungMaßnahmen und Interventionen zur Gesundheitsförderung sind fast ausnahmslos effektiv - große Unterschiede bestehen allerdings im Hinblick darauf, ob ihre Wirkung nur zwei Wochen anhält oder auch noch nach zwei Jahren beobachtbar ist. Neuere Evaluationsstudien bemühen sich, Kontrolluntersuchungen auch noch nach einem längeren Zeitraum von 1-2 Jahren durchzuführen. Für Gesundheitsförderungs-Projekte im Bereich Sport und körperliche Aktivität hat jetzt eine systematische Literaturstudie anhand der Veröffentlichungen von 25 methodisch hochwertigen Untersuchungen herausgefunden: Bei der Mehrzahl der einbezogenen Interventionen stellen sich durchaus Langzeiteffekte ein, und ein körperlich aktiveres Verhalten der Teilnehmer ist auch noch nach 12 oder 24 Monaten feststellbar.


Stimmt die simple Formel „Mehr Fuß- und Radwege = schlankere Menschen?“


Menschen auf FahrrädernUnbestritten gilt: Bewegung tut gut. Sie hilft in jeder Lebensphase, Gesundheit zu erhalten und Krankheit zu verhindern. Unstrittig ist ferner: Wer Bewegung fördern will, kann nicht nur auf Verhaltensappelle setzen. Auch die Verhältnisse müssen so beschaffen sein, dass mehr Bewegung möglich wird. Aber: Mehr Fuß- und Radwege in Städten und Kommunen tragen zwar dazu bei, das Ausmaß körperlicher Aktivität im Alltag zu steigern. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass damit auch eine Reduktion von Übergewicht verbunden ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der BVPG von Bernhard Braun und Gerd Marstedt durchgeführte Auswertung aktueller Studien zur Frage, welche Bedeutung Verhältnisprävention im Bereich der Bewegungsförderung hat und welchen Einfluss sie auf die Prävalenz von Übergewicht nimmt.


Auch für Ältere lohnt es sich, körperlich aktiv(er) zu werden


Fitness im AlterDie Annahme, körperlich-sportliche Aktivitäten im Alter hätten insbesondere für Personen, die dies schon mehrere Jahre lang vernachlässigen, keinen gesundheitlichen Nutzen mehr, hat sich gerade in einer großen Kohortenstudie mit 2.205 Männern in Schweden als unzutreffend erwiesen. Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Studie 50 Jahre alt gewesen. Von ihnen wurde in regelmäßigen Abständen bis zum maximalen Alter von 82 Jahren erhoben, ob und wie intensiv sie körperlich aktiv waren und wie sich dies auf die standardisierten Sterblichkeitsquoten auswirkte.


Sind Sportmuffel auch Bewegungsmuffel?


Sind Sportmuffel auch Bewegungsmuffel?In einer von der Landesstiftung Baden-Württemberg im Jahr 2006 geförderten repräsentativen Studie mit dem Titel „Ein aktives Leben – Alter und Altern in Baden-Württemberg über das Bewegungsverhalten von 50- bis 70-jährigen Baden-Württembergern (N=2002) wurde überprüft, ob Personen, die öfter spazieren gehen oder Fahrrad fahren auch zugleich häufiger Sport treiben oder ob dies Aktivitäten sind, die sich gegenseitig eher ausschließen. Zugleich wurde in der Untersuchung das Auftreten von Übergewicht kontrolliert.


Internationaler Ländervergleich: Je mehr aktiv bewältigte Wege, desto weniger Übergewichtige!


Öfter mal zu Fuß gehen!Ein zu geringes Ausmaß an körperlicher Bewegung, durch Jogging oder Radfahren, Gartenarbeit oder Sport, wirkt sich oft negativ auf das Körpergewicht aus und erhöht das Risiko von Übergewicht und Adipositas. So viel ist aus einer Reihe von Studien bereits bekannt, bei denen man die körperliche Aktivität und den Body-Mass-Index miteinander in Beziehung gesetzt hat. Eine neuere, jetzt in der Zeitschrift "Journal of Physical Activity and Health" veröffentlichte Studie hat bestätigt, dass dieser Zusammenhang nicht nur auf der Ebene von Individuen, sondern auch auf Länder-Ebene feststellbar ist.


Gesunde Ernährung: Auch eine Frage des Angebots


Im SupermarktDass ein eher gesundes oder eher ungesundes Ernährungsverhalten nicht nur abhängig ist von erlernten Vorlieben und Gewohnheiten, sondern zumindest auch vom Angebot an Nahrungsmitteln und Speisen in Lebensmittelgeschäften und Restaurantsmitgeprägt wird, welches es gibt, hat jetzt eine US-amerikanische Meta-Analyse von 54 Studien aufgezeigt. Alle Untersuchungen wurden im Zeitraum 1985-2008 veröffentlicht und behandelten in unterschiedlicher Form das Thema "Struktur der Lebensmittelgeschäfte und Restaurants im Stadtteil bzw. Wohnort und Zusammenhänge zum Ernährungsverhalten und Vorkommen von Übergewicht".



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Seite zuletzt geändert am: 31.07.2009 14:53:00, ursprünglich angelegt am: 02.09.2008 11:32:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann






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