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Krankenkassen gaben 2011 270 Mio. Euro für Prävention aus


Dienstag, 18. Dezember 2012

Präventionsbericht 2012: Krankenkassen engagieren sich verstärkt für psychische Gesundheit im Betrieb


Gruppe bei GymnastikInsgesamt haben die Krankenkassen im Berichtsjahr 2011 rund 270 Mio. Euro für Präventionsaktivitäten ausgegeben, pro Versichertem durchschnittlich 3,87 Euro. Das geht aus dem aktuellen Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hervor.

Die Ausgaben für individuelle Kursmaßnahmen betrugen 204 Mio. Euro. Insgesamt wurden 1,7 Mio. Kursteilnahmen im Jahr 2011 registriert. Bewegungsförderung stand mit 73% der Kurse im Vordergrund, Stressreduktion/Entspannung war bei 20% der Kurse ein Schwerpunkt.

Die betriebliche Gesundheitsförderung unterstützten die Krankenkassen im Berichtsjahr mit 42 Mio. Euro, und in die Gesundheitsförderung in Settings investierten sie 23 Mio. Euro.

Sowohl in der betrieblichen Gesundheitsförderung als auch beim Engagement in den Lebenswelten wie Kindergärten und Schulen spielte die Vorbeugung von psychischen Erkrankungen eine bedeutsame Rolle. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass zwar auch im Jahr 2011 Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems mit über einem Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) den größten Anteil an Fehlzeiten hatten, dass aber die psychischen Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch sind. Sie waren 2011 für 13,2% der AU-Tage verantwortlich. Seit 1976 hat sich der Anteil des durch psychische Erkrankungen verursachten Arbeitsausfalls verfünffacht. Und so gehörten 2011 Maßnahmen zum Stressmanagement bzw. zur Stressbewältigung und Angebote zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung neben der Reduktion von körperlichen Belastungen zu den häufigsten Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz.


Den aktuellen Präventionsbericht, eine Liste mit Praxisbeispielen zur Förderung der psychischen Gesundheit durch die gesetzlichen Kassen sowie die Pressemeldung finden Sie hier.




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Seite erstellt am: 18.12.2012 10:20:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann
Quelle: www.mds-ev.de






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