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Einschätzung des Kieler Instituts für Gesundheits-System-Forschung


Donnerstag, 28. Februar 2013

Demografischer Wandel – Gesundheitswesen ist nicht vorbereitet


Mann im Rollstuhl„Unser Gesundheits- und Sozialwesen ist auf den Sturm des demografischen Wandels noch nicht vorbereitet, und die Zeit drängt“, stellte Prof. Fritz Beske vom Kieler Institut für Gesundheits-System-Forschung (IGSF) kürzlich fest.

Aus Sicht des Instituts wird der größte Handlungsbedarf in der Versorgung Pflegebedürftiger entstehen. Schon heute fehlten Pflegekräfte. Bis 2060 würden 783.000 zusätzliche Pflegekräfte erforderlich. Weil besonders die Schwer- und Schwerstpflegebedürftigkeit zunehme, würden besonders höher qualifizierte Pflegekräfte benötigt. Der Bedarf an Pflegeheimplätzen, so rechnet das IGSF auf der Basis von Bevölkerungshochrechnungen und anhand aktueller Daten der Gesundheitsversorgung vor, werde sich bis 2060 von 845.000 Plätzen heute auf 1.957.000 Plätze mehr als verdoppeln und die Ausgaben der Pflegeversicherung würden zwischen 2009 und 2060 allein aufgrund der Bevölkerungsentwicklung von 19,7 auf 41,6 Milliarden Euro steigen.

Auch in den Bereichen Krankenhausversorgung, ambulante vertragsärztliche Versorgung und Arzneimittelversorgung nähmen die Leistungsanforderungen bereits ab dem Jahr 2020 zu, um dann in 2040 den Höhepunkt zu erreichen – und das trotz der bis 2060 um 17 auf 65 Millionen abnehmenden Bevölkerungszahl. Den Grund dafür sieht das IGSF in den immer komplexer, anspruchsvoller und personalintensiver und damit teurer werdenden Leistungen.




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Seite zuletzt geändert am: 28.02.2013 07:58:00, ursprünglich angelegt am: 27.02.2013 08:58:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann
Quelle: www.igsf.de






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