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Startseite : Prävention allgemein : Beiträge - 2013 : Impfungen bei Migranten


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Projekt „PROMOVAX“ Immunisierung fördern


Donnerstag, 29. August 2013

Impfungen unter Migranten fördern


ImpfausweisImpfungen stellen einen wirkungsvollen Schutz vor Infektionskrankheiten dar, doch können von diesem nicht alle Menschen gleichermaßen profitieren. Barrieren bei der Inanspruchnahme ergeben sich vor allem für Menschen mit Migrationshintergrund. Mit dem Projekt „PROMOVAX“ soll nun die Immunisierung dieser Personengruppe gefördert werden.

Innerhalb der europäischen WHO-Regionen liegt die Durchimpfungsrate für Kinderkrankheiten bei etwa 90 Prozent - mindestens 95 Prozent wären aber notwendig, um einen vollständigen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Insbesondere Migrantinnen und Migranten zählen zu einer schwer erreichbaren Personengruppe, da sie häufig über keinen geeigneten Zugang zu Impfungen und relevanten Informationen verfügen.

Hier setzt das von der EU mitfinanzierte Projekt "PROMOVAX" an; dieses zielt darauf ab, Impfungen unter der Migrantenbevölkerung in Europa zu fördern. Basierend auf einer Auswertung zum aktuellen Stand der Impfsituation von Migrantinnen und Migranten in Europa, wurden Empfehlungen zur Impfung dieser Personengruppe abgeleitet. Diese wurden anschließend bei der Erstellung des "Toolkit(s) für Mitarbeiter im Gesundheitswesen" sowie des Informationsmaterials für Migrantinnen und Migranten "Wissen Sie alles über Impfungen?" aufgegriffen.

Das Toolkit gibt Mitarbeitenden im Gesundheitswesen Antworten auf Fragen wie "Wie sollte ich mit Patienten mit Migrationshintergrund umgehen?" oder "Wie kann ich die Impfrate unter meinen Patienten mit Migrationshintergrund verbessern?".

Das Informationsmaterial für Migrantinnen und Migranten hebt u.a. die Wichtigkeit von Impfungen hervor und klärt über impfbedingte Wirkungen und Nebenwirkungen in leicht verständlicher Sprache auf.

Das Informations- und Lehrmaterial für Migrantinnen und Migranten sowie für Mitarbeitende im Gesundheitswesen liegt in mehreren Sprachen vor. Diese sowie weitere Informationen sind über die Website des Projekts erhältlich.


Zur englischsprachigen Website des Projekts gelangen Sie hier.

Das deutschsprachige Toolkit als PDF-Dokument erhalten Sie hier.

Zum Informationsmaterial für Migrantinnen und Migranten gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 29.08.2013 08:22:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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