Neue Studie: E-Zigaretten sind keine Alternative

Wie gefährlich sind E-Zigaretten?

Neueste Untersuchen weisen darauf hin, dass E-Zigaretten weniger schädlich sind als herkömmliche Zigaretten - was aber keinesfalls bedeutet, dass bedenkenlos gedampft werden kann. Der Konsum von E-Zigaretten ist mit gesundheitlichen Gefahren verbunden.

Das Risiko für Herz-Kreislauf-, Lungenerkrankungen und Krebs bleibt deutlich erhöht.

In der Fachwelt ist nach wie vor strittig, ob E-Zigaretten ein probates Mittel zur Tabakentwöhnung sind. In England werden die Verdampfer ähnlich wie Nikotinersatzpräparate zur Entwöhnung eingesetzt, in Deutschland hingegen tut man sich mit dieser Empfehlung schwer.

Das im November 2018 erschienene Bundesgesundheitsblatt "Rauchverhalten in Deutschland. Trends, Produkte, Prävention." weist auf ein ernstzunehmendes Problem hin: Immer mehr Jugendliche nutzten die E-Zigarette als Einstieg in die Raucherkarriere.

Obwohl der Raucheranteil bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit Jahren rückläufig ist, nimmt der Konsum von Tabak durch Wasserpfeifen, E-Zigaretten und E-Shishas zu.

Quellen

Bundesgesundheitsblatt (2018): Rauchverhalten in Deutschland. Trends, Produkte, Prävention

Autor/in

Miliana Sohn