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Fühlen sich erwerbstätige Eltern stärker belastet als Kinderlose?


Mittwoch, 21. Mai 2014

Familie als Stressfaktor in der Rushhour des Lebens?!


Familie am StrandFühlen sich erwerbstätige Eltern stärker belastet als Kinderlose? Mit dieser Frage beschäftigt sich der DAK-Gesundheitsreport im Rahmen des Schwerpunktthemas „Die Rushhour des Lebens. Gesundheit im Spannungsfeld von Job, Karriere und Familie“.

Als Rushhour des Lebens bezeichnet der aktuelle DAK-Gesundheitsreport die Lebensphase zwischen dem 25. und 39. Lebensjahr. Charakteristisch für diese Phase ist ein hoher Zeitdruck, der aus parallel auftretenden familiären und beruflichen Anforderungen resultiert. Doch ergeben sich aus dieser Mehrfachbelastung auch gesundheitliche Folgen?

Der DAK-Gesundheitsreport zeigt: Trotz der besonderen Anforderungslage sind die 25- bis 39-Jährigen besonders fit. Sie weisen einen niedrigen Krankenstand auf; die Anzahl der Fehltage liegt sowohl bei Männern als auch bei Frauen deutlich unter dem Durchschnitt.

Auch zeigen die Ergebnisse, dass sich die Belastungswerte durch Stress nicht zwischen erwerbstätigen Eltern und erwerbstätigen Kinderlosen unterscheiden. Auch bei Müttern, die in Vollzeit arbeiten, konnten gegenüber Müttern in Teilzeit keine erhöhten Stresswerte festgestellt werden.

In Bezug auf ihre Work-Life-Balance und ihr gesundheitsbezogenes Verhalten weisen erwerbstätige Eltern jedoch ungünstigere Ergebnisse auf: So haben Väter eher das Gefühl, nicht genug Zeit für sich selbst zu haben; auch sehen sie ihre Partnerschaft häufiger vernachlässigt. Ebenso treiben erwerbstätige Eltern weniger Sport als Kinderlose und achten zu einem geringeren Anteil auf ausreichend Schlaf.

Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse gewinnen flexible Arbeitszeitmodelle sowie betriebliche Betreuungsmöglichkeiten für Kinder an Bedeutung. Der Report zeigt jedoch, dass nicht alle Beschäftigten gleichermaßen von familienpolitischen Angeboten profitieren. Insbesondere Beschäftigte ohne akademische Ausbildung können sehr viel weniger Angebote in Anspruch nehmen als Beschäftigte mit Hochschulabschluss.


Zum DAK-Gesundheitsreport 2014 gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 21.05.2014 14:58:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig
Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2014






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