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Zeitlich befristete Beschäftigung: Die Arbeitsbedingungen im Fokus


Dienstag, 20. Januar 2015

Befristete Anstellung: Weniger Stress, aber auch weniger Handlungsspielraum


AzubisEtwa jede/r elfte Beschäftigte in Deutschland arbeitete 2013 mit einem zeitlich befristeten Arbeitsvertrag. Das neue Factsheet „Zeitlich befristete Beschäftigung: Die Arbeitsbedingungen im Fokus“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nimmt diese Gruppe unter die Lupe.

Befristet Beschäftigte in Vollzeit sind weniger Termin- und Leistungsdruck ausgesetzt als ihre Kolleginnen und Kollegen in Festanstellung – so ein Ergebnis der BiBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. Jedoch können Beschäftigte mit Zeitvertrag ihre Arbeit seltener selbst einteilen und haben einen geringeren Einfluss auf die Arbeitsmenge.

Besonders häufig sind junge Erwerbstätige in befristeten Arbeitsverhältnissen vorzufinden: 24 Prozent der 15- bis 29-jährigen BefragungsteilnehmerInnen gaben an, befristet in Vollzeit zu arbeiten. Insgesamt lag die Befristungsquote bei Vollzeitbeschäftigten in der BIBB/BAuA-Befragung 2012 bei rund zehn Prozent.

Befristete Vollzeitbeschäftigte gibt es am häufigsten im öffentlichen Dienst (14 Prozent) und im Dienstleistungsbereich (11 Prozent), seltener sind sie im industriellen Bereich (8 Prozent) und im Handwerk (7 Prozent) anzutreffen.

Im Hinblick auf den Gesundheitszustand zeigt die Auswertung kaum Unterschiede zwischen beiden Gruppen; sowohl befristet als auch unbefristet tätige Beschäftigte befinden sich auf einem vergleichbaren, guten Niveau.


Das Factsheet "Zeitlich befristete Beschäftigung: Die Arbeitsbedingungen im Fokus" steht als PDF-Dokument auf der Internetseite der BAuA zur Verfügung. Link...




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Seite erstellt am: 20.01.2015 11:34:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig
Quelle: Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 02/15 vom 16. Januar 2015






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