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Aktuelle Daten zu Häufigkeit, Kosten und Entwicklungstrends


Montag, 7. September 2015

Welt Alzheimer Report 2015: Alle drei Sekunden erkrankt weltweit ein Mensch an Demenz


Älterer Mann stützt Kopf in die HandUnter dem Titel „World Alzheimer Report 2015 – The Global Impact of Dementia“ hat die internationale Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (ADI) im August 2015 den Welt Alzheimer-Report herausgegeben. Der englischsprachige Bericht liefert aktuelle Daten zu Häufigkeit, Kosten und Entwicklungstrends von Demenzerkrankungen.

Derzeit - so die Ergebnisse des Berichts - sind weltweit 46,8 Millionen Menschen von Demenz betroffen - Tendenz steigend. Innerhalb von 20 Jahren wird sich diese Zahl verdoppeln; bis zum Jahr 2050 werden ADI zufolge 131,5 Millionen Betroffene erwartet. Mehr als die Hälfte dieser, nämlich 58 Prozent, entfallen auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

Für das Jahr 2015 geht die Organisation weltweit von 9,9 Millionen Neuerkrankungen aus; davon entfallen 4,9 Millionen Erkrankungsfälle auf Asien, 2,5 Millionen auf Europa, 1,7 Millionen auf Amerika und 0,8 Millionen Fälle auf den afrikanischen Kontinent. Dafür werden Kosten in Höhe 818 Milliarden US Dollar geschätzt.

Basierend auf diesen Ergebnissen plädieren die Autorinnen und Autoren des Reports dafür, die globalen Anstrengungen im Handlungsfeld zu intensivieren. Dazu gehöre u.a., die Investitionen in Programme der Versorgung, Behandlung und Prävention zu erhöhen sowie Diagnoseverfahren und Versorgungsstrukturen in Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen zu implementieren.

Der Bericht steht in englischer Sprache kostenfrei zum Download zur Verfügung.

  • Zum englischsprachigen Welt Alzheimer Report 2015 gelangen Sie hier.
  • Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat die wichtigsten Ergebnisse für die Situation in Deutschland in ihrem Info-Blatt zusammengefasst. Zum Infoblatt gelangen Sie hier.

 

Weiterführende Informationen

Auch die aktuelle Online-Ausgabe des Lancet (Vol. 386, No. 9997) vom 5. September 2015 greift das Thema "Demenz" auf. In Anlehnung an das Konzept der CO2-Bilanz ("carbon footprint") wird u.a. das Konzept des "kognitiven Fußabdrucks" diskutiert. Dieses könnte den Autoren zufolge dazu beitragen, Risiko- und Schutzfaktoren kognitiver Fähigkeiten über den Lebenslauf zusammenzufassen und damit das kognitive Kapital eines Menschen zu bilanzieren.

Zum Artikel "Can we model a cognitive footprint of intervenions and policies to help to meet the global challenge of dementia?" gelangen Sie hier.

 

 


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Seite erstellt am: 07.09.2015 15:02:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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