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Startseite : Gesunde Kinder und Jugendliche : Beiträge - 2013 : Übergang zur Familienernährung


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Was soll mein Kind essen und wie viel Bewegung muss sein?


Montag, 16. Dezember 2013

Den Übergang zur Familienernährung ohne Stress gestalten


Kinder beim GemüseschneidenWas soll mein Kind essen und wie viel Bewegung muss sein? Eltern von kleinen Kindern fällt die Entscheidung angesichts der Fülle unterschiedlicher Empfehlungen nicht leicht. Mit bundesweit einheitlichen Handlungsempfehlungen schafft das Netzwerk „Gesund ins Leben“ nun Abhilfe. Mehr dazu im Interview mit Maria Flothkötter, Projektleiterin des Netzwerks.

BVPG: Sehr geehrte Frau Flothkötter, unter dem Titel „Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter" sind erstmals bundesweit einheitliche Handlungsempfehlungen zur Bewegung und Ernährung von Kleinkindern veröffentlicht worden. Warum brauchen wir diese und wer profitiert davon?

Eltern haben oft viele Fragen zur Ernährung und Bewegung ihres Kleinkindes und zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dazu gehören nicht nur Fragen, was auf den Teller kommt, sondern auch, wie der Übergang zur Familienernährung ohne Stress gelingt oder wie viel Bewegung es sein soll. Im Alltag begegnen Eltern häufig unterschiedlichen Empfehlungen und Aussagen. Deshalb hat sich das Netzwerk „Gesund ins Leben" zum Ziel gesetzt, harmonisierte Handlungsempfehlungen im Konsens mit den relevanten Fachgesellschaften und Berufsgruppen zu entwickeln. Diese Handlungsempfehlungen stellen die Basis für Multiplikatorenfortbildungen, Medien und andere Kommunikationsmaßnahmen des Netzwerks dar. Sie dienen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als Standard für die Elternberatung und geben Eltern somit die notwendige Sicherheit für ihr Handeln.


BVPG: Wie sind die Handlungsempfehlungen entstanden und wer war an der Erstellung beteiligt?

Zunächst haben wir Elternforen und andere Informationsangebote für junge Familien zur Ernährung und Bewegung von Kleinkindern junger Familien ausgewertet, um ein Gespür für häufige und wichtige Themen und Fragen der Zielgruppe zu bekommen. In einem zweiten Schritt haben wir uns bestehende nationale und internationale Empfehlungen zu diesem Themenfeld angeschaut und miteinander verglichen. Dies wurde ergänzt um eine Literaturrecherche.

An der Erarbeitung beteiligt waren der wissenschaftliche Beirat des Netzwerks ergänzt um Gastexperten für die neuen Themenfelder „Bewegung" und „Essen lernen".


BVPG: Nach welchen Kriterien wurden die Expertinnen und Experten ausgewählt?

Der wissenschaftliche Beirat des Netzwerks setzt sich zusammen aus Expertinnen und Experten der Fachgesellschaften und Institutionen, die in Deutschland Ernährungsempfehlungen herausgeben. Die Expertinnen und Experten stammen aus den Fachgesellschaften der Hauptmultiplikatoren des Netzwerks (Hebammen, Frauen-, Kinder- und Jugendärzte) oder wurden aufgrund ihrer persönlichen Expertise in den Beirat berufen.

Für die Erarbeitung der Handlungsempfehlungen für das Kleinkindalter wurde der Beirat ergänzt um Gastexperten, die die neuen Themenfelder „Bewegung" und „Essen lernen" abdecken bzw. eine Expertise im Bereich Prävention von Übergewicht besitzen.


BVPG: Wie sollen die Empfehlungen nun in verschiedenen Lebenswelten verbreitet werden?

Für die allgemeine Verbreitung in Multiplikatorenkreisen dient die Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen in Fachzeitschriften, wie z.B. die Erstveröffentlichung in der Monatsschrift Kinderheilkunde, die allen Kinder- und Jugendärzten zugeht und gleichzeitig auch als Sonderdruck über das Netzwerk verteilt wird. Für die Elternberatung werden die Empfehlungen in zielgruppengerechten Medien, einem Flyer zur Kleinkindernährung „Was Kleinkinder brauchen" und einem Aufkleber für das gelbe Heft der Kindervorsorgeuntersuchungen praxisnah umgesetzt.

BVPG: Frau Flothkötter, vielen Dank für das Interview!


Das Interview führte Ann-Cathrin Hellwig.



Die Handlungsempfehlungen „Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter" können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.



Das Netzwerk „Gesund ins Leben" (www.gesund-ins-leben.de) ist ein Projekt von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" der Bundesregierung und wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).




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Seite erstellt am: 16.12.2013 13:21:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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