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Präventionsprogramme müssen in der Pubertät ansetzen


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Alkohol bis zum Umfallen – Prävention notwendig


Jugendlicher sitzt auf dem BodenDie Zahl Jugendlicher, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ist aktuellen Auswertungen der DAK-Gesundheit zufolge im Jahr 2012 erneut angestiegen. Der Bedarf an Präventionsprogrammen ist somit weiterhin groß – insbesondere in der Phase der Pubertät.

Aktuellen Zahlen der Statistischen Landesämter zufolge wurden im Jahr 2012 mehr als 25.600 Jugendliche mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 0,4 Prozent.

Insbesondere in Ostdeutschland sind alkoholbedingte Zunahmen der Krankenhauseinlieferungen Jugendlicher zu beobachten: In Sachsen-Anhalt zählte das Statistische Landesamt einen Anstieg von 12,5 Prozent, in Thüringen von 11,2 Prozent und in Sachsen von 9,5 Prozent. Rückläufige Zahlen verzeichneten v.a. Bremen (-12,5 Prozent) und Baden-Württemberg (-6,5 Prozent).

Da die Pubertät entscheidend für das spätere Trinkverhalten ist, wie aktuell eine Studie des Mannheimer Zentralinstituts für seelische Gesundheit (ZI) herausfand, sind Maßnahmen der Aufklärung und Prävention in diesem Zeitraum von besonderer Relevanz. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang jedoch das frühere Einsetzen der Pubertät bei Mädchen im Vergleich zu Jungen. Ziel müsse es sein, das Einstiegsalter beim Alkoholtrinken hinauszuzögern, um somit das Risiko eines späteren Suchtverhaltens zu verringern.


Weitere Berichte zum Themenfeld finden Sie auch auf der Homepage der BVPG:

  • Gute Eltern-Kind-Bindung kann Probleme in der Jugend abpuffern. Link...
  • Maßnahmen zur Alkoholprävention unwirksam? - Kaum Studien zur Wirksamkeit vorhanden. Link...
  • 'Aktion Glasklar’ glasklar erfolgreich! Link...


Quellen

Zur Dezember-Ausgabe des "Alkoholspiegels" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gelangen Sie hier.

Zum Artikel "25.600 Jugendliche saufen sich in Klinik" (ÄrzteZeitung, 12.12.2013) gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 18.12.2013 08:58:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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