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Startseite : Gesund am Arbeitsplatz : Beiträge - 2014 : Erwerbstätige im Fokus


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Wie haben sich die Arbeitsbelastungen in den letzten Jahren verändert?


Dienstag, 28. Januar 2014

Wandel der Arbeitswelt: Erwerbstätige im Fokus


Mann an MaschineUnter welchen Bedingungen arbeiten Erwerbstätige in Deutschland? Wie haben sich die Arbeitsbelastungen in den letzten Jahren verändert? Antworten liefert die Grundauswertung der Erwerbstätigenbefragung 2012 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Im Rahmen der Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 werden aktuelle Auswertungen zum Arbeitsplatz, zur Beanspruchungssituation und zu gesundheitlichen Beschwerden Erwerbstätigerden Ergebnissen der Vorgängerbefragung aus dem Jahr 2006 gegenübergestellt. Ziel dieser Befragungen ist die Beschreibung der sich kontinuierlich verändernden Arbeitswelt.

Grundlage der Auswertung bildet eine Befragung von 20.036 Erwerbstätigen (2006: 20.000) ab 15 Jahren mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens zehn Stunden. Als Befragungsmethode wurden in beiden Befragungen Computer-unterstützte Telefon-Interviews genutzt.

Die Grundauswertung gibt u.a. Auskunft über körperliche Arbeits- und Umgebungsbedingungen, psychische Arbeitsanforderungen und Fehlanforderungen sowie zu Rahmenbedingungen, Ressourcen und Handlungsspielräumen der Beschäftigten. Ebenfalls werden die Arbeitszufriedenheit sowie die gesundheitlichen Beschwerden Erwerbstätiger betrachtet.


Ausgewählte Ergebnisse

Die Daten deuten u.a. eine Zunahme der Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen an: Waren im Jahr 2006 noch 42,6 Prozent der Erwerbstätigen von Schmerzen im unteren Rücken betroffen, so waren es im Jahr 2012 bereits 46,3 Prozent. Ebenso legen die Daten eine Zunahme von Kopf- und Herzschmerzen, Magen und Verdauungsbeschwerden sowie nächtlichen Schlafstörungen nahe.

Weiterhin zeigen die Auswertungsergebnisse, dass die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung zugenommen hat: Gaben im Jahr 2006 noch 34,3 Prozent der Erwerbstätigen an, dass in ihrem Betrieb Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durchgeführt wurden, waren es im Jahr 2012 bereits 40,2 Prozent.


Die Publikation "Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. Vergleich zur Grundauswertung 2006" einschließlich aller Auswertungsergebnisse ist online frei verfügbar. Zum PDF-Dokument gelangen Sie hier.



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Seite erstellt am: 28.01.2014 15:27:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)






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