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Jahrbuch Sucht 2013 der DHS erschienen


Donnerstag, 11. April 2013

Suchtproblem Nr. 1: Tabak und Alkohol – Effektivere Prävention angemahnt


Volle BierkrügeTabak und Alkohol bleiben in Deutschland die Problemdrogen Nummer eins. Das zeigt das Jahrbuch Sucht 2013, das die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) Anfang April in Berlin präsentierte.

Im Schnitt 137 Liter Bier, Wein, Schaumwein oder Spirituosen hat jeder Mensch in Deutschland im Jahr 2011 konsumiert. Umgerechnet trank damit jeder Bürger rund 9,6 Liter reinen Alkohols - genauso viel wie im Vorjahr. Damit liegt Deutschland im Europavergleich auf Platz 13 von 34. Experten warnten davor, den Alkoholkonsum zu verharmlosen. So entstehe durch alkoholbedingte Erkrankungen, Fehlzeiten oder Frühberentung entsteht laut DHS in Deutschland ein volkswirtschaftlicher Schaden von 26,7 Milliarden Euro pro Jahr.


Dabei sei Alkoholprävention effizient durch folgende Maßnahmen umzusetzen:

  • Preisanhebungen durch Steuererhöhungen,
  • zeitliche Begrenzung des Verkaufs,
  • Promillekontrollen im Straßenverkehr,
  • eine effektive gesetzliche Regulierung der Werbung und
  • Maßnahmen zur Früherkennung und Frühinterventionen in der Gesundheitsversorgung.

Ein weiteres Gesundheitsrisiko bleibt auch das Rauchen: Insgesamt rauchen in Deutschland etwa zwischen 26 und 30 Prozent der Bevölkerung, je nachdem, welche Studie zugrunde gelegt wird. Dabei liegt der Anteil der Männer jeweils deutlich (7 bis 12 Prozentpunkte) über dem der Frauen. Die DHS-Experten wiesen jedoch auch auf eine positive Entwicklung hin: Junge Leute greifen weniger zur Zigarette. Nur noch etwa zwölf Prozent der Jungen und Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren rauchen - so wenig wie seit 30 Jahren nicht mehr.


Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der DHS (Link) und unter www.aktionswoche-alkohol.de.




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Seite erstellt am: 11.04.2013 09:00:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann
Quelle: www.dhs.de






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