GKV-Bündnis für Gesundheit

Zweiter Teil des kommunalen Förderprogramms gestartet

Der zweite Teil des Förderprogramms des GKV-Bündnisses für Gesundheit richtet sich an sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen und zielt darauf ab, die gesundheitsförderlichen Lebensbedingungen und die Gesundheitskompetenz für diese Zielgruppe zu verbessern.

Das kommunale Förderprogramm des GKV-Bündnisses für Gesundheit wird von allen 109 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland getragen. Fast 90 Millionen Euro stellen die Kassen insgesamt für die kommunalen Präventionsangebote zur Verfügung.

Der zweite Teil des Förderprogramms ist auf Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien ausgerichtet. Mit dem Programm sollen Maßnahmen finanziert werden, die einen Betrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit in den Kommunen leisten. Zentrale Anlaufstelle ist das Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit im jeweiligen Bundesland.

Erster Teil des GKV-Förderprogramms beim 8. gemeinsamen Präventionskongress vorgestellt

Bereits seit Anfang 2019 steht der erste Teil des Förderprogramms den Kommunen zur Verfügung. Dieser Programmteil unterstützt bundesweit sozial benachteilige Kommunen beim Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Strukturen. Gernot Kiefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, stellte das Programm erstmals beim 8. gemeinsamen Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit und der BVPG am 20. November 2018 in Berlin vor. Unter dem Motto "Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort - Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen" widmete sich der Kongress der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung.

Die wichtigsten Inhalte des Kongresses wurden in einer Dokumentation zusammengefasst. Sie enthält alle Vorträge sowie eine Kurzvita der Referent/innen und Moderator/innen und informiert über:

  • Unterstützungsangebote von Bund, Ländern und Krankenkassen zur kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung
  • Ergebnisse des Forschungsprojekts "Krankenkassen als Partner der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention" der Ruhr-Universität Bochum
  • Netzwerkbildung vor Ort
  • Integrierte kommunale Strategien
  • Instrumente kommunaler Gesundheitsplanung
  • Evaluation kommunaler Aktivitäten
  • Best Practices
Zu den Förderangeboten des GKV-Bündnis für Gesundheit gelangen Sie hier.
Migranten biem Fußballspielen
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Autor/in

Ulrike Meyer-Funke