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Wirtschaftsstandort Deutschland - Neue Studie fordert mehr betriebliche Gesundheitsvorsorge


Montag, 20. Juni 2011

Wirtschaftsstandort Deutschland - Neue Studie fordert mehr betriebliche Gesundheitsvorsorge


Eine Lanze für mehr und erfolgreichere betriebliche Gesundheitsvorsorge bricht jetzt eine von der Unternehmensberatung Booz & Company im Auftrag der Felix Burda Stiftung durchgeführte Studie unter dem Titel „Vorteil Vorsorge - Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland". Die Studie errechnet die krankheitsbedingten Kosten für Unternehmen und Volkswirtschaft und präsentiert den Nutzen betrieblicher Gesundheitsvorsorge für Unternehmen und Gesellschaft. Jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, zahlt sich dieser Studie zufolge für die Volkswirtschaft mit fünf bis 16 Euro aus.

Grundlage der Untersuchung ist eine qualitative Befragung zu Bedeutung und Status von Prävention bei rund 20 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe sowie bei Experten aus Wissenschaft und Politik. Darüber hinaus wurde, so die Autoren, der aktuelle Forschungsstand berücksichtigt.

Auf der Basis dieses Forschungsstandes und der Befragung bewertet die vorliegende Studie die Rahmenbedingungen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge in Deutschland, beschreibt die Kriterien für erfolgreiche Unternehmensmaßnahmen und gibt Anregungen für Politik und Wirtschaft, wie betriebliche Prävention als Säule des deutschen Gesundheitswesens gestärkt werden kann.

Wichtigste Gründe für betriebliche Gesundheitsvorsorge sind aus Sicht der befragten deutschen Unternehmen der "demografische Wandel" und der schon jetzt spürbare "Wettbewerb um Arbeitskräfte". Auf volkswirtschaftlicher Ebene kommen die steigenden Gesundheitskosten verschärfend hinzu. Laut statistischem Bundesamt betrugen 2009 die Gesundheitsausgaben 278 Mrd. Euro und damit fast 12% des Bruttoinlandsproduktes. Der Anstieg von 2008 auf 2009 hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mit 5,2% nahezu verdoppelt.

Vor diesem Hintergrund gibt die Studie folgende Handlungsempfehlungen:

• Setzung klarer politischer Ziele
• Schaffung transparenter Rahmenbedingungen und Anreize für Prävention in Un-ternehmen
• Schaffung von Anreizen zur Entwicklung betrieblicher Präventionskonzepte durch die Krankenkassen
• Ausbau der Arbeitsmedizin zu einer zentralen Säule der Gesundheitsvorsorge in Deutschland

 


Weitere Informationen gibt es hier.



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Seite zuletzt geändert am: 20.06.2011 09:29:00, ursprünglich angelegt am: 17.06.2011 14:43:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann
Quelle: www.felix-burda-stiftung.de






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