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Wie lässt sich der demografische Wandel gestalten?


Dienstag, 3. September 2013

'Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels'


Euroscheine und MünzenWie lässt sich der demografische Wandel gestalten? Dieser Frage gehen die Herausgeber Michael Göke und Thomas Heupel im Rahmen ihrer aktuellen Publikation nach und zeigen dabei auch präventionsrelevante Handlungsspielräume auf.

Der demografische Wandel geht mit tiefgreifenden Veränderungen einher, die nahezu alle Lebensbereiche betreffen. Bereits heute lassen sich Auswirkungen einer sinkenden Geburtenrate sowie eines Anstiegs der Lebenserwartung auf das Wirtschaftswachstum, den Arbeitsmarkt, die Umwelt, technische Innovationen und Entwicklungen, das Konsumverhalten sowie die sozialen Sicherungssysteme feststellen. In ihrem Buch "Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels" greifen die Herausgeber Michael Göke und Thomas Heupel diese unterschiedlichen Bereiche auf und beschreiben die jeweiligen Herausforderungen durch und Lösungsansätze für den demografischen Wandel.

Das 535 Seiten starke Werk gliedert sich in acht Themenbereiche, die den demografischen Wandel in Deutschland aus acht unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Die aufgeführten Beiträge lassen sich folgenden Perspektiven zuordnen:

  • Komparative Perspektive
  • Markropolitische & rechtliche Perspektive
  • Konsumentenseitige & logistische Perspektive
  • Gesundheitswirtschaftliche Perspektive
  • Finanzwirtschaftliche & mathematische Perspektive
  • Personalpolitische Perspektive
  • Personalmanagement-Perspektive
  • Kompetenzzentrierte Perspektive

Aus Präventionssicht ist besonders die gesundheitswirtschaftliche Perspektive von Relevanz. Die dieser Perspektive zugeordneten Beiträge fokussieren das Personalmanagement in Gesundheitsinstitutionen und vertiefen branchenspezifische Herausforderungen. Thematisiert werden u.a. die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Krankenhaussektor und im Pflegebereich.

Dem Beitrag von Astrid Rimbach zufolge stellt ein präventiv ausgerichtetes demografieorientiertes Personalmanagement eine Antwort auf den demografischen Wandel dar. Der Motivations- und Arbeitssituationsanalyse, die den Mittelpunkt ihres Beitrages bildet, kommt dabei eine besondere Rolle zu, da diese eine regelmäßige Überprüfung gesundheitsbezogener Einflussfaktoren unter Beteiligung der Mitarbeitenden ermöglicht. In diesem Zusammenhang weist die Autorin darauf hin, dass "systembezogene Prävention und Interventionen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit (...) nur durch ein interdisziplinäres Vorgehen der betrieblichen und überbetrieblichen Akteure erreicht werden (können)" (S. 189). Synergieeffekte unter den beteiligten Akteuren bilden der Autorin zufolge somit wichtige Rahmenbedingungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die vorgestellte Veröffentlichung die Herausforderungen, die mit dem demografischen Wandel einhergehen, sowie potenzielle Lösungsansätze verständlich abbildet. Das breite thematische Spektrum der abgedruckten Beiträge bietet einen Ausgangspunkt für eine weitere Auseinandersetzung mit der Thematik. Die Veröffentlichung ist somit gut geeignet, um sowohl Professionelle als auch Interessierte für die vielfältigen Auswirkungen des demografischen Wandels zu sensibilisieren. Darüber hinaus liefern zahlreiche Beiträge praktische Impulse für eine sinnvolle Gestaltung des demografischen Wandels in Deutschland.


Quelle:

Michael Göke, Thomas Heupel (Hrsg.) (2013): Wirtschaftliche Implikationen des demografischen Wandels. Herausforderungen und Lösungsansätze. Springer Gabler, Wiesbaden; 535 Seiten; Preis: 89,95 Euro.




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Seite erstellt am: 03.09.2013 08:57:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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